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Wie Patchworkfamilien eine Einheit werden

Jede zweite Ehe wird heute in Deutschland geschieden, was viele alleinerziehende Elternteile mit sich bringt. Ist erst einmal die gescheiterte Beziehung verarbeitet, steht einer neuen Partnerschaft nichts mehr im Wege.

Der richtige Umgang ist ausschlaggebend

Es ist daher keine Seltenheit, dass sich Partner mit Kindern finden und eine neue Familie gründen, als Modebegriff seit ein paar Jahren “Patchwork Familie” genannt. Oftmals anfangs von den Kindern mit großer Skepsis und Eifersucht betrachtet, gelingt es dann meist doch, durch viel Geduld und Toleranz eine gesunde Basis herzustellen. Respektvoller Umgang mit den Kindern des Partners muss natürlich sein und Gleichberechtigung zwischen allen Parteien sollte großgeschrieben werden. Gemeinsame Gespräche, um Ängste der Kinder zu nehmen sollten in jedem Fall regelmäßig stattfinden.

Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen

So wird in den meisten Fällen eine gesunde Basis für die neue Familienform geschaffen, in der sich alle wohlfühlen und entfalten können. Den Kindern stehen im täglichen Leben wieder zwei Elternteile zur Verfügung, was für die persönliche Entwicklung sehr wichtig ist. Aber eines ist sicher – der leibliche Elternteil bleibt für das Kind die wichtigste Person, der Kontakt sollte daher in jedem Fall aufrecht erhalten und gestärkt werden. Nichts ist wichtiger für ein Kind als ein liebevoller Umgang mit beiden leiblichen Elternteilen. Dieses Grundrecht haben Kinder verdient!

So kann auch die neue Beziehung von gemeinsamen Wochenenden ohne Kinder profitieren und gestärkt in die neue Patchworkwoche gehen.