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Wie kann ich gegen Muskelkater vorbeugen?

Jeder von uns kennt das: nach sportlicher Betätigung oder ungewohnter körperlicher Arbeit melden sich unsere Muskeln durch ein unangenehmes, schmerzhaftes Ziehen und Brennen. Doch die wenigsten wissen, was genau Muskelkater überhaupt ist bzw. wie er entsteht. Früher wurde angenommen, dass Muskelkater durch eine Übersäuerung der Muskulatur durch Milchsäure entsteht.

Diese Hypothese konnte allerdings inzwischen widerlegt werden. Heute wird angenommen, dass bei ungewohnter körperlicher Betätigung kleinste Risse innerhalb der Muskelfibrillen entstehen. Die Entzündungen, die diese Traumata verursachen führen zu Ödemen. Hierdurch entsteht der als Muskelkater bekannte Dehnungsschmerz. Wie kann ich also trainieren, um Muskelkater zu vermeiden?

Nach dem Sport

Die beste Vorbeugung ist ein sinnvolles Training. Muskelkater entsteht dann, wenn ungewohnte Bewegungen oder Belastungen auf den Muskel einwirken. Der Muskel muss quasi neue Bewegungen erst lernen und die einzelnen Muskelfibrillen koordinieren. Nur so kann eine Überbeanspruchung der einzelnen Fibrillen und somit Muskelkater vermieden werden. Nach dem Training ist jede Form von Wärme gut für die Muskulatur. Durch die Wärme wird die Mikrozirkulation im Muskelgewebe verbessert und somit Abfallstoffe schneller abtransportiert. Vorhandene Entzündungen können schneller heilen, weil sie besser mit Nährstoffen versorgt werden.

Ernährung

Muskelkater entsteht durch mangelnde Koordination innerhalb des Muskelgewebes. Für diese Koordination benötigt der Körper insbesondere die Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Die beste Calciumquelle ist Milch bzw. Milchprodukte. Magnesium ist als Spurenelement in den meisten Mineralwassern enthalten. Während und nach dem Training können auch isotonische Getränke konsumiert werden, die den Mineralverlust durch das Schwitzen ausgleichen.