Sportarten im Anti-Aging-Check: Welche Betätigung bringt was?

Sport hält nicht nur fit und gesund, sondern stellt auch eine sehr effektive Anti-Aging-Maßnahme dar. Mit der richtigen Sportart können Ausdauer und Kraft, die im Alter deutlich nachlassen, erhöht und dem natürlichen Alterungsprozess entgegengewirkt werden. Auch das Gemeinschafts- und Naturerlebnis, das viele Sportarten bieten, ist in ihrer positiven Wirkung nicht zu unterschätzen.

Ausdauertraining als Verjüngungskur

Regelmäßiges Ausdauertraining hat einen positiven Effekt auf den ganzen Körper. Vom Stoffwechsel bis zum Blutdruck werden bei gemäßigtem Ausdauersport viele wichtige Funktionen gestärkt. Voraussetzung ist jedoch, dass die jeweilige Sportart in einem moderaten Maß und unter Berücksichtigung der eigenen Fitness und Gesundheit ausgeübt wird. Ausdauersportarten wie Walken, Skilaufen oder Joggen haben den Vorteil, dass sie sich für Personen aller Altersklassen eignen; auch Fahrradfahren hält in jedem Alter jung. Der Radsport bietet außerdem unzählige Möglichkeiten: vom gemütlichen Freizeitfahren bis zu fordernden Gelände-Radsportarten. Vielseitige Fahrradmodelle für Straße und Gelände stellt z.B. die Mountainbike-Marke Cube her.

Kräftig und beweglich bis ins hohe Alter

Die Muskelkraft lässt bereits ab einem Alter von 30 Jahren nach, und auch in der Beweglichkeit erfahren die meisten Menschen mit den Jahren deutliche Einschränkungen. Entgegenwirken lässt sich dem natürlichen Alterungsprozess mit regelmäßigem Krafttraining und mit Sportarten, die die Beweglichkeit und Koordination fördern, wie es beim Tanzen oder Aerobic der Fall ist. Einige Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Skilaufen bieten sich ebenfalls als Muskeltraining an und stärken zudem das Immunsystem; auch haben Outdoor-Sportarten einen positiven Effekt auf die Psyche, was sich meist schon beim Joggen oder Walken in der Natur zeigt. Ein besonders entspannendes Naturerlebnis, das viele Menschen als körperliche und mentale Verjüngungskur schätzen, bietet der Segelsport, bei dem zugleich das Immunsystem erheblich gestärkt wird.

Sport als geistiges Training

Das Ausüben einer Sportart empfiehlt sich nicht nur als Fitnesstraining in jedem Alter. Viele Sportarten wie Fahrradfahren bieten zugleich Gelegenheit zu gemeinschaftlichen Aktivitäten, und auch das mentale Training, das zum Beispiel beim körperlich weniger fordernden Golfsport erzielt wird, ist nicht zu unterschätzen.

Was ist zu tun bei einer Schilddrüsenunterfunktion?

Menschen die sich ständig müde fühlen, Gedächtnisstörungen bemerken, deutlich an Gewicht zunehmen, trockene Haut oder brüchige Haare und Nägel haben, könnten unter einer Schilddrüsenunterfunktion, auch Hypothyreose genannt, leiden. Auch Wassereinlagerungen oder Störungen im Menstruationszyklus treten bei Frauen als Symptome auf. Allgemein sind die Muskelreflexe geschwächt und der Puls langsam. Die Entwicklung der Schilddrüsenunterfunktion bei Erwachsenen verläuft eher unauffällig, schleichend. Während dem Verlauf der Krankheit kann es vorkommen, dass das Immunsystem Antikörper produziert die schädlich für die Schilddrüse sind. Mediziner sprechen von Hashimto-Thyreoiditis, welches die häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion ist.

Behandlung mit Medikamenten

Wurde eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert müssen sich die Patienten darüber im Klaren sein, dass eine lebenslange Medikamentengabe, eine Behandlung mit L – Thyroxin, erforderlich sein wird um den Hormonmangel auszugleichen. Das entsprechende Medikament ist ein synthetisch hergestelltes L-Thyroxin, welches dem körpereigenen T4 entspricht. Bis die richtige Dosis eingestellt ist vergehen meistens mehrere Monate, denn der Arzt verschreibt anfangs die niedrigste mögliche Dosierung und steigert diese dann nach Bedarf so lange, bis die Symptome sich eingestellt haben. Da sich eine Behandlung mit L-Thyroxin auf die Darmtätigkeit auswirkt, sollte das Medikament unbedingt nüchtern vor der ersten Mahlzeit am Tag, eingenommen werden.

Tägliche Jodaufnahme über Nahrungsmittel sind wichtig

Da Jod den größten Bestandteil von Schilddrüsenhormonen ausmacht, der Körper ihn aber nicht selber produzieren kann, ist es wichtig auf die Ernährung zu achten. Studien belegen dass die meisten Menschen in Deutschland ein Defizit bei der täglich empfohlenen und eingenommenen Jodmenge haben. Besonders Schwangere müssen auf ausreichende Jodzufuhr achten, denn es müssen beide Schilddrüsen, die von Mutter und Kind, mit ausreichend Jod versorgt werden. Während bei Schwangeren eine jodhaltige Ernährung meist nicht ausreicht und Jodid-Tabletten zusätzlich eingenommen werden sollten um einer Mangelerscheinung vorzubeugen, sollte im Alltag beim Zubereiten der Mahlzeiten jodiertes Speisesalz verwend werden. Außerdem ist Seefisch besonders jodhaltig und sollte schon aus diesem Grund mindestens zweimal wöchentlich auf dem Speiseplan stehen.